Spätsommerliche Aktivitäten im Haus

Unsere Bewohner und Bewohnerinnen haben in den vergangenen Wochen einige besondere Aktivitäten unternommen. Zunächst waren wir am 23.08. zum Weinsommer. Der „WeinSommer“ findet jedes Jahr im August auf dem Katschhof in Aachen statt. Durch die idyllische Lage zwischen Dom und Rathaus, wo neben musikalischer Begleitung auch weitere Programmpunkte angeboten werden, entsteht eine besondere Atmosphäre. Dadurch wird das Aachener Weinfest als eines der schönsten in der Region bezeichnet.  Mit acht Bewohnern und zehn Begleitern sind wir von unserem Haus aus zum Katschhof spaziert. Dort haben wir uns an einen der vielzähligen Stände hingesetzt und bei einem Glas Wein ein paar schöne gemeinsame Stunden verbracht. Bewohner hatten die Gelegenheit sich untereinander, mit Ehrenamtlern oder ihren Verwandten auszutauschen und die wunderbare Atmosphäre zu genießen.

Drei Tage später haben wir einen Kochtreff bei uns im Haus veranstaltet. Dazu kamen zwei Ehrenamtlerinnen ins Haus, welche sich als Projekt das (Nach-)kochen alter Rezepte gesetzt haben. Unser Kulturraum in der untersten Etage bietet dazu die perfekte Räumlichkeit. Neben einer großen freien Flächen, auf der Tische und Stühle zu einer langen Tafel aufgebaut werden können, verfügt der Raum über eine Küche, welche das Kochen in einer großen Gruppe ermöglicht. So hat die Gruppe gemeinsamen geschnibbelt, geplaudert und gemeinsam einen leckeren Heringssalat nach alter Tradition zubereitet. Unsere Bewohner und Bewohnerinnen waren sehr begeistert von der Möglichkeit in einer größeren Gruppe zu kochen und Gespräche zu führen. Deshalb werden wir das Angebot, gemeinsam mit unseren beiden Ehrenamtlerinnen, in Zukunft öfters wiederholen.

Als letztes wurde es Ende August ruhig und gemütlich. Ebenfalls im Kulturraum haben sich die Bewohner und Bewohnerinnen in einem Sitzkreis zusammengefunden und den Geschichten einer besonderen Märchenerzählerin gelauscht. In der Mitte des Kreises waren anschauliche Requisiten wie Rosen, ein Seidentuch und eine Schatztruhe aufgebaut. Die Märchenerzählerin selbst trug ein mittelalterliches Gewand und machte ebenfalls Gebrauch von diversen Gegenständen. Auffallend waren die besonders lebhafte und packende Erzählweise der Dame, kombiniert mit einer äußert lebendigen und mitreißenden Gestik. Während den Erzählungen der Frau stellte sich heraus, dass sie blind ist. Vor allem dies ist unseren Bewohnern nachhaltig im Gedächtnis geblieben und hat sie sehr beeindruckt.

Wer neugierig geworden ist hat Glück, denn die Dame besucht uns auf unserer Bewohnerweihnachtsfeier erneut und erzählt eine weitere Geschichte. Die Termine dazu werden rechtzeitig bekannt gegeben.